Home Office in Spanien

Home Office in Spanien

Das Internet ermöglicht es uns, von jedem Ort der Welt aus zu arbeiten. Das Home Office in Spanien wird als die Arbeitsweise der Zukunft vorgestellt.

Home Office in Spanien

Arbeitnehmer, die resident in Spanien sind, müssen Sozialversicherung und Lohnsteuer in Spanien zahlen, auch wenn die Ergebnisse ihrer Arbeit in einem anderen Staat als ihrem Wohnsitzland werden.

Wenn Ihr Mitarbeiter nicht resident in Spanien ist oder ein entsandter Arbeitnehmer ist, lesen Sie unseren Post über entsandte Arbeitnehmer in Spanien.

 

Was ist Home Office in Spanien?

Zwei Beispiele für das Home Office in Spanien:

  1. Ein Unternehmen in Deutschland, das sich mit der Entwicklung von Software beschäftigt, möchte einen Computerprogrammierer für die Entwicklung eines Teils der Software einstellen.
  2. Ein Unternehmen in Deutschland muss einen Handelsvertreter in Spanien einstellen, um neue Kunden zu finden und Kundendienst zu leisten.

Der Arbeitnehmer hat seinen Wohnsitz in Spanien. Seine physische Anwesenheit in Deutschland ist nicht notwendig, um seine Arbeit auszuführen.

 

Welche Schritte sollten unternommen werden?

Die deutsche Firma muss bei den Steuerbehörden und der Sozialversicherung angemeldet sein. Dieser Vorgang dauert ca. 20 Arbeitstage.

Die deutsche Firma muss bei den Steuerbehörden und der Sozialversicherung angemeldet sein. Dieser Vorgang dauert ca. 20 Arbeitstage.

Nach der Registrierung des Unternehmens muss der Arbeitnehmer bei der Sozialversicherung angemeldet werden und der Arbeitsvertrag muss der Arbeitsbehörde mitgeteilt werden. Dieser Vorgang dauert einen Tag.

 

Wie sieht es mit der Krankenversicherung eines Home Office aus?

In Spanien zahlen alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber einen Beitrag in das öffentliche Sozialversicherungssystem. Mit der Zahlung dieses Beitrages erhalten die Mitarbeiter und ihre Familienangehörigen eine Gesundheitsversorgung durch die gesetzliche Krankenkasse.

 

Wie funktioniert die Sozialversicherung?

Sozialversicherung des Mitarbeiters wird monatlich nachträglich gezahlt, direkt vom Firmenkonto (wenn Sie ein Bankkonto in Spanien haben) oder per Banküberweisung.

Z.B. Die Sozialversicherung für Januar wird im Februar ausgezahlt. Frist bis zum letzten Arbeitstag des Monats.

Die Höhe der Sozialversicherung wird auf das monatliche Bruttogehalt berechnet. Je nach Tätigkeit wird ein Prozentsatz von ca. 32 % auf das monatliche Bruttogehalt angewandt. Es gibt eine Höchstgrenze von € 4.70,10, auf die der Satz angewendet wird.

Ihr Mitarbeiter hat zum Beispiel ein monatliches Gehalt von € 2.500. Die Firma wird 32%, also 800€, bezahlen.

Wenn Ihr Mitarbeiter ein Bruttomonatsgehalt von € 5.000 hat, wird der Satz auf die Höchstgrenze von € 4.070,10 angewendet, so dass das Unternehmen € 1.302,43 zahlt.

Der Arbeitnehmer zahlt auch einen kleinen Teil der Sozialversicherung, 6,4 % des Bruttogehalts. Um auf unser Beispiel zurückzukommen, würde der Arbeitnehmer €160 für ein Gehalt von €2.500 und €260,49 für ein Gehalt von €5.000 zahlen.

Der Sozialversicherungsanteil des Arbeitnehmers wird bei der Gehaltsabrechnung abgezogen und das Unternehmen ist für die Überweisung an die Sozialversicherung verantwortlich.

 

Wie funktionieren die Lohnsteuern in Spanien?

Betreffend der IRPF (Impuesto sobre la Renta de las Personas Físicas / Einkommenssteuer für Privatpersonen): diese wird von der Firma jedes Quartal nachträglich gezahlt, bis zum 20. des Monats. Dies ist das Modell 111.

Die Lohnsteuer wird nach dem Jahresgehalt des Mitarbeiters berechnet. Das Finanzamt veröffentlicht die IRPF-Tabellen jährlich, daher muss die Berechnung jedes Jahr aktualisiert werden.

Z.B.: ein Arbeitnehmer mit einem Jahresgehalt von 30.000€ und ohne Kinder, hat 16,45% Lohnsteuer.

En Arbeitnehmer mit 60.000€ und ohne Kinder, hat 24,91% Lohnsteuer.

Der Steuerbetrag wird monatlich von der Lohnabrechnung abgezogen und vierteljährlich an das Finanzamt überwiesen.

 

Gibt es noch etwas, was ich als Arbeitgeber beachten sollte?

Arbeitsschutz (PRL):

Das spanische Gesetz verpflichtet die Arbeitgeber, die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter zu überwachen (Prevención de Riesgos Laborales). Dies ist auch für Home Office Mitarbeiter verpflichtend.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.

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